Qualitätsergebnisse bei Gynäkologische Operationen
Qualitätsmerkmal: Entscheidung zur Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst wenigen Frauen unter 35 Jahren, die nicht an Gebärmutterkrebs leiden, eine Hysterektomie durchgeführt wird.
Blutungsstörungen und Myome sind die häufigsten Gründe für die operative Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Krebserkrankungen, Endometriose, Beckenbodensenkungen, ein Gebärmuttervorfall sowie Entzündungen oder Eitergeschwüre können ebenfalls ursächlich für eine Gebärmutterentfernung sein. Die Operation stellt eine erhebliche körperliche und seelische Belastung für die Patientin dar, zumal inzwischen häufig alternative Behandlungsverfahren eingesetzt werden können bzw. in einigen Fällen auch keine Therapie notwendig ist. Vor allem bei jüngeren Frauen sollte auf einen solchen Eingriff verzichtet werden, weil eine Schwangerschaft danach nicht mehr möglich ist. Unstrittig ist die Entnahme der Gebärmutter lediglich bei einer bösartigen Krebserkrankung.
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So selten wird jungen Frauen die Gebärmutter entfernt: