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Qualitätsergebnisse bei Gynäkologische Operationen

Qualitätsmerkmal: Sinnvolle Gewebeentnahme (Konisation)

Operative Gewebeentnahmen wie die Konisation sollten so selten wie möglich und nur bei tatsächlich begründetem Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs durchgeführt werden. Insofern spricht eine hohe Treffsicherheit für gute Behandlungsqualität.

Bei vielen Frauen mit Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs wird zu Diagnosezwecken eine operative Gewebeentnahme durchgeführt. Dabei wird ein kegelförmiges Gewebsstück aus dem Gebärmutterhals mit einem Skalpell oder einer elektrischen Schlinge entfernt (Konisation) und im Labor feingeweblich (histologisch) untersucht. Ein solcher Eingriff dauert 20 bis 30 Minuten und ist im Prinzip ein risikoarmes Routineverfahren. Es kann jedoch zu Nachblutungen, Verletzungen der Gebärmutter, Entzündungen oder Thrombosen kommen. Eine solche operative Gewebeentnahme sollte nur dann vorgenommen werden, wenn ein weniger belastendes Biopsie-Verfahren ("Knipsbiopsie") oder andere Voruntersuchungen keinen eindeutigen Befund ergeben haben.

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Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten unnötige operative Gewebeentnahmen durchgeführt wurden:

Unbegründeter Krebsverdacht



Gewebeentnahme ohne anschließende Untersuchung