Übersicht der Qualitätsergebnisse

galle dot

Qualitätsergebnisse anzeigen bei ...

Krankenhäuser in Hamburg

Alle Krankenhäuser in ...

Übersicht der medizinischen Informationen

Informationen anzeigen bei ...

Qualitätsergebnisse bei Vermeidung von Druckgeschwüren

Qualitätsmerkmal: Neu aufgetretene Druckgeschwüre Grad 2 – 4 während des Klinikaufenthalts

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn Patienten möglichst selten während Ihres Klinkaufenthaltes Druckgeschwüre (hier Grad 2 – 4: Krankheitsstadien ab Herausbildung von Hautabschürfungen und Blasen) entwickeln.

weitere Informationen anzeigen

 

Weitere Informationen:

  Entwickelt sich während des Krankenhausaufenthaltes ein Druckgeschwür, handelt es sich um eine Komplikation. Denn Drückgeschwüre sind schmerzhaft und müssen oft über einen langen Zeitraum intensiv behandelt werden, bis sie wieder vollends verheilen. Unterschieden werden vier Grade (Stadien):

Grad 1: Hautrötung auch nach Entlastung, Wärmegefühl, Haut aber noch intakt
Grad 2: Oberflächliche Hautabschürfungen und Blasenbildung
Grad 3: Tiefe Wunde, alle Hautschichten und das darunter liegende Bindegewebe sind zerstört
Grad 4: Tiefe Wunde mit schweren Verletzungen der darunter liegenden Muskeln, Sehnen und Knochen

Mit vorbeugenden Maßnahmen lassen sich Druckgeschwüre oft vermeiden. Dazu zählen etwa regelmäßiges Umlagern oder die Verwendung spezieller Druck entlastender Matratzen.
Dieses Qualitätsmerkmal berücksichtigt alle Patienten, die ein Druckgeschwür entwickelt haben.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen an, wie selten während des Aufenthaltes in Hamburger Krankenhäusern Druckgeschwüre bei Patienten neu auftreten.
Das erste Schaubild zeigt so genannte risikoadjustierte Ergebnisse. Diese berücksichtigen bei jedem Krankenhaus, wie viele Patienten ab dem 75. Lebensjahr es behandelt hat, die ein zusätzliches hohes Risiko hatten, ein Druckgeschwür zu entwickeln (Diabetiker, Gefäßerkrankte, Rückenmark- und Schädel-Hirnverletzte, Patienten auf Intensivstationen oder in Beatmungszentren). Der Anteil an Risiko-Patienten ist in den Krankenhäusern unterschiedlich hoch. Nach einer komplizierten Methode wird ein sogenannter risikoadjustierter Wert errechnet. Dieser Wert gibt für jedes Krankenhaus an, welche Quote es erreicht hätte, wenn es denselben Patienten-Mix wie alle anderen Krankenhäuser gehabt hätte. Daher macht dieser Wert die Qualität der Krankenhäuser untereinander vergleichbar, denn er berücksichtigt den Anteil der Patienten mit erhöhtem Risiko. (Vergl. auch „Risikoberücksichtigung und Referenzwert“ unter Schaubild 1)
Das zweite Schaubild hingegen zeigt den Anteil und die absolute Anzahl der Patienten, die im jeweiligen Krankenhaus ein Druckgeschwür entwickelt haben - gemessen an allen Patienten ab dem 75. Lebensjahr. Dabei werden die Patienten mit einem erhöhten Risiko aufgrund besonderer Erkrankungen nicht berücksichtigt. Diese Ergebnisse sind daher nur bedingt vergleichbar.

Anteil der Patienten ab dem 75. Lebensjahr, die während des Klinikaufenthalts ein Druckgeschwür Grad 2 – 4 entwickelt haben – mit Berücksichtigung der Risiko-Patienten



Anteil der Patienten ab dem 75. Lebensjahr, die während des Klinikaufenthalts ein Druckgeschwür Grad 2 – 4 entwickelt haben – ohne Berücksichtigung der Risiko-Patienten

 
Unsere Projektpartner.