Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn Patienten möglichst selten während Ihres Klinkaufenthaltes Druckgeschwüre (hier Grad 2 – 4: Krankheitsstadien ab Herausbildung von Hautabschürfungen und Blasen) entwickeln.
weitere Informationen anzeigen
Die folgenden zwei Schaubilder zeigen an, wie selten während des Aufenthaltes in Hamburger Krankenhäusern Druckgeschwüre bei Patienten neu auftreten.
Das erste Schaubild zeigt so genannte risikoadjustierte Ergebnisse. Diese berücksichtigen bei jedem Krankenhaus, wie viele Patienten ab dem 75. Lebensjahr es behandelt hat, die ein zusätzliches hohes Risiko hatten, ein Druckgeschwür zu entwickeln (Diabetiker, Gefäßerkrankte, Rückenmark- und Schädel-Hirnverletzte, Patienten auf Intensivstationen oder in Beatmungszentren). Der Anteil an Risiko-Patienten ist in den Krankenhäusern unterschiedlich hoch. Nach einer komplizierten Methode wird ein sogenannter risikoadjustierter Wert errechnet. Dieser Wert gibt für jedes Krankenhaus an, welche Quote es erreicht hätte, wenn es denselben Patienten-Mix wie alle anderen Krankenhäuser gehabt hätte. Daher macht dieser Wert die Qualität der Krankenhäuser untereinander vergleichbar, denn er berücksichtigt den Anteil der Patienten mit erhöhtem Risiko. (Vergl. auch „Risikoberücksichtigung und Referenzwert“ unter Schaubild 1)
Das zweite Schaubild hingegen zeigt den Anteil und die absolute Anzahl der Patienten, die im jeweiligen Krankenhaus ein Druckgeschwür entwickelt haben - gemessen an allen Patienten ab dem 75. Lebensjahr. Dabei werden die Patienten mit einem erhöhten Risiko aufgrund besonderer Erkrankungen nicht berücksichtigt. Diese Ergebnisse sind daher nur bedingt vergleichbar.
Social Bookmarking