Qualitätsergebnisse bei Brustkrebsoperationen

Übersicht

Die Diagnose Brustkrebs trifft jede neunte Frau im Laufe ihres Lebens: Über 70.000 Mal pro Jahr wird in Deutschland ein bösartiger Tumor an der weiblichen Brust festgestellt. Ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Behandlung ist die Operation. Dabei bedeutet Operation nicht zwangsläufig den Verlust der Brust. Vielmehr nehmen OP-Techniken, bei denen die Brust erhalten bleibt, einen sehr hohen Stellenwert in den Therapieplanungen der einzelnen Kliniken ein. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser bei diesem operativen Eingriff untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel gemessen, ob die Stellung der Diagnose durch eine Gewebeentnahme abgesichert oder die empfohlene Anzahl an Lymphknoten aus der benachbarten Achselhöhle entfernt bzw. untersucht wurde. Auch die Einhaltung des richtigen zeitlichen Abstands zwischen der Diagnose und einer Operation ist ein wichtiges Merkmal.

Zahl der Behandlungen in Hamburgs Kliniken

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Hamburger Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität bei Brustkrebsoperationen. Die Balken und Zahlen geben an, wie häufig der Eingriff 2014 in diesen Kliniken durchgeführt wurde. Im Jahr 2014 wurden in Hamburg etwa 3.620 Frauen mit Brustkrebs operiert, bundesweit waren es über 113.000.