Qualitätsergebnisse bei Bypassoperationen

Übersicht

Der Herzinfarkt ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. In den meisten Fällen kündigt sich ein drohender Infarkt mit Brustschmerzen und Luftnot an. Ursache ist eine Unterbrechung der Durchblutung des Herzmuskels infolge eines verengten oder verstopften Herzkranzgefäßes. Lässt sich der Defekt durch eine Herzkatheterbehandlung nicht beheben, raten Ärzte zu einer so genannten Bypassoperation. Dabei wird ein verengtes oder verstopftes Herzkranzgefäß mit einer Vene oder Arterie umgangen, um die Blutversorgung des Herzens zu verbessern und die Beschwerden des Betroffenen zu lindern. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Das Operationsverfahren gehört für Herzchirurgen zum Standard. Insgesamt ist die Behandlungsmethode sehr sicher. Es können aber auch Komplikationen auftreten. Je besser die Behandlungsqualität, desto seltener sind unerwünschte Nebenwirkungen.

Der Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser berücksichtigt hier ausschließlich so genannte isolierte Bypassoperationen. Kombinierte Eingriffe, bei denen gleichzeitig ein Bypass gelegt und eine Herzklappenoperation durchgeführt wird, sind hier nicht dargestellt. Der Qualitätsvergleich auf den folgenden Seiten untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel untersucht, wie häufig die Brustwandarterie als Bypass verwendet wird, ob es zu Infektionen kommt und wie hoch die Sterblichkeit der zum Teil schwer kranken Herzpatienten ist.

Zahl der Behandlungen in Hamburgs Kliniken

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Hamburger Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität bei isolierten Bypassoperationen. Die Balken und Zahlen geben an, wie häufig dieser Eingriff 2014 in diesen Krankenhäusern durchgeführt wurde. Bundesweit unterzogen sich etwa 39.000 Frauen und Männer einer solchen Operation; in den vier Hamburger Krankenhäusern, die herzchirurgische Operationen durchführen, waren es fast 3.200 Patienten.

Die Asklepios CardioClinic Harburg wurde ab Januar 2016 als eigenständige Klinik aufgelöst und als herzchirurgische Abteilung in die Asklepios Klinik Harburg eingebunden.