Qualitätsergebnisse bei Frühgeborenen und kranken Neugeborenen (Neonatologie)

Kinder, die weit vor dem errechneten Geburtstermin oder in einem kritischen Zustand zur Welt kommen, brauchen eine besondere medizinische Betreuung. Hierfür gibt es spezialisierte Geburtsklinken, so genannte Perinatalzentren (von griechisch „peri“ = um, herum, und lateinisch „natus“ = geboren) oder perinatale Schwerpunkte, in denen der Kreißsaal mit einem Operationssaal und einer neonatologischen Intensivstation (von lateinisch „neonatus“ = neugeboren) räumlich eng miteinander verbunden ist.

In Perinatalzentren können Neugeborene, die noch sehr klein oder in einem kritischen Gesundheitszustand sind, ohne Transport und Zeitverzug auf der Neugeborenen-Intensivstation von Spezialisten behandelt und überwacht werden, bis sie stabil genug sind, um von ihren Eltern zu Hause weiter versorgt zu werden. Weitere Informationen über die Perinatalzentren in Hamburg und über die gesundheitlichen Risiken für Frühgeborene finden Sie unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser in diesem Behandlungsgebiet untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird gemessen, wie hoch die Sterblichkeit der Frühgeborenen bzw. kranken Neugeborenen ist und wie häufig während des Aufenthalts auf den neonatologischen Stationen bestimmte Erkrankungen oder Komplikationen auftreten, für die Frühgeborene ein besonders hohes Risiko haben.

Zahl der Neugeborenen auf den neonatologischen Stationen der Hamburger Kliniken

  • 2014
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Hamburger Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsdaten in der Neonatologie. Balken und Zahlen geben an, wie viele Neugeborene auf den neonatologischen Abteilungen dieser Kliniken 2014 versorgt wurden. Rund 100.000 Babys wurden in Deutschland im Jahr 2014 neonatologisch behandelt; mehr als 3.000 davon in Hamburg. Berücksichtigt sind hier die Kinder, die in der entsprechenden Geburtsklinik mit neonatologischer Station zur Welt gekommen sind. Neugeborene aus anderen Kliniken, die zur Weiterbehandlung in Perinatalzentren nach der Geburt verlegt wurden, sind nicht mit einberechnet. Diese Zählweise gilt auch für die auf den folgenden Seiten gezeigten Qualitätsmerkmale.

Hinweis:
Auch die Asklepios Klinik Altona, das Albertinen-Krankenhaus, das Katholische Marienkrankenhaus und die Asklepios Klinik Wandsbek haben Perinalzentren bzw. perinatale Schwerpunkte und dementsprechend Geburtsabteilungen mit neonatologischen Stationen. Diese Krankenhäuser führen die neonatologischen Abteilungen aber nicht selbst, sondern lassen diese von den beiden spezialisierten Hamburger Kinderkrankenhäusern betreiben: Das Altonaer Kinderkrankenhaus betreibt die neonatologischen Abteilungen in der Asklepios Klinik Altona und im Albertinen-Krankenhaus, das Katholische Kinderkrankenhaus Wilhelmstift übernimmt dies im Katholischen Marienkrankenhaus und in der Asklepios Klinik Wandsbek. Die Fallzahlen im obigen Schaubild und die Qualitätsergebnisse auf den folgenden Seiten beziehen sich daher auf die beiden Kinderkrankenhäuser, da sie für die Abläufe und die Qualität in den neonatologischen Abteilungen in den genannten vier großen Krankenhäusern zuständig sind.