Qualitätsergebnisse bei Gallenblasenoperationen

Qualitätsmerkmal: Allgemeine Komplikationen nach der Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es nach der Operation nur selten zu allgemeinen Komplikationen kommt.

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Die folgenden drei Schaubilder zeigen, wie selten allgemeine Komplikationen nach einer Gallenblasenoperation sind:

So selten kommt es zu allgemeinen Komplikationen nach der Operation (alle chirurgische Techniken):

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich ist der Bereich, der für gute Qualität steht. In diesem Fall bezieht er sich auf allgemeinen Komplikationen nach Gallenblasenoperationen - unabhängig von der angewandten chirurgischen Technik. Je niedriger dieser Anteil ist desto besser.
Erläuterung des Schaubilds
2014 hat es nur wenige allgemeine Komplikationen an Hamburger Krankenhäusern nach einer Gallenblasenoperation gegeben. Mit einem Anteil von 2,6 Prozent ist das Hamburger Ergebnis etwas besser als der Bundesdurchschnitt (2,8 Prozent). Der Referenzbereich für gute Qualität reicht bis 6,58 Prozent. Alle Hamburger Krankenhäuser haben den Referenzbereich eingehalten.

So selten kommt es zu allgemeinen Komplikationen nach Operationen mit der "Schlüsselloch-Technik":

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich ist der Bereich, der für gute Qualität steht. In diesem Fall bezieht er sich auf den Anteil an Komplikationen, der bei Patienten, die mit der "Schlüsselloch-Technik" operiert wurden, auftritt. Je niedriger dieser Anteil ausfällt, desto besser ist die Qualität.
Erläuterung des Schaubilds
Kommt die Schlüsselloch-Technik zur Anwendung, ist die Behandlung in Hamburgs Krankenhäusern sehr sicher. Nur in 2,0 Prozent der Fälle sind allgemeine Komplikationen aufgetreten – ebenso wenig wie im Bundesdurchschnitt (2,0 Prozent). Die Obergrenze für gute Qualität liegt bei 5,26 Prozent. Alle Hamburger Krankenhäuser haben den Referenzbereich erreicht.

So selten kommt es zu allgemeinen Komplikationen nach Operationen mit offenem Bauchschnitt:

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich ist der Bereich, der für gute Qualität steht. In diesem Fall bezieht er sich auf den Anteil an Komplikationen, der bei Patienten, die mit einem herkömmlichen, offenen Bauchschnitt operiert wurden, auftritt. Je niedriger dieser Anteil ist desto besser.
Erläuterung des Schaubilds
An Hamburger Krankenhäusern werden nur noch wenige Gallenblasenoperationen mit einem offenen Bauchschnitt durchgeführt, 2014 waren es insgesamt 161. Ein solcher Bauchschnitt ist zum Beispiel bei Tumorerkrankungen oder bei schweren Entzündungen im Bauchraum notwendig. In Hamburg verliefen die meisten dieser Behandlungen erfolgreich: In 13,0 Prozent der Fälle kam es zu allgemeinen Komplikationen, deutlich seltener als im Bundesdurchschnitt (16,3 Prozent). Der Referenzwert für gute Behandlungsqualität liegt bei 35,27 Prozent.

Das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand (40,0 Prozent) und das Albertinen-Krankenhaus (42,9 Prozent) haben den Referenzbereich aufgrund weniger Fälle nicht erreicht. Beide Häuser wurden aufgefordert, die Abweichungen intern zu überprüfen. Eine Beeinträchtigung der medizinischen Qualität liegt in beiden Fällen nicht vor.