Qualitätsergebnisse bei Gallenblasenoperationen

Qualitätsmerkmal: Erneute Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn erneute Eingriffe so selten wie möglich notwendig sind.

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So selten sind Nachoperationen in den Krankenhäusern in Hamburg:

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Erwartete Rate Tatsächliche Rate
Erklärung: Erwarteter und tatsächlicher Wert
Erwartete Komplikationsrate Tatsächliche Komplikationsrate
Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jedes Krankenhaus gesondert errechnet, bei wie viel Prozent der Patienten eine erneute Operation aufgrund von Komplikationen zu erwarten ist. Grundlage für die Berechnung ist u.a. das so genannte Risiko-Profil der Patienten eines jeden Krankenhauses. Dieses Risiko-Profil hängt u.a. vom Alter, Geschlecht, von Vor- und Begleiterkrankungen der Patienten des Krankenhauses ab. Krankenhäuser mit vielen dieser Risiko-Patienten haben in der Regel eine höhere Rate an erneuten Operationen als Häuser mit wenig Risiko-Patienten. Die erwartete Rate wird anhand der anonymisierten Patientendaten des Vorjahres errechnet und dann mit der tatsächlichen Rate des darauf folgenden Jahres (Auswertungsjahr) verglichen. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität.
Erläuterung des Schaubilds
Die durchschnittliche tatsächliche Rate erneuter Operationen an der Gallenblase lag in Hamburg mit 2,47 Prozent etwas schlechter als die erwartete Durchschnittsrate (2,33 Prozent). Sie war damit allerdings etwas besser als der Bundesdurchschnitt (tatsächliche Komplikationsrate: 2,56 Prozent).

In neun Hamburger Kliniken ist die tatsächliche Rate an erneuten Operationen höher ausgefallen als die erwartete. Diese Ergebnisse wurden jedoch von den Fachgremien als unauffällig eingestuft, weil die aufgetretenen Komplikationen, die zu einer erneuten Operation geführt haben, gut begründete Einzelfälle waren, die die medizinische Qualität der Häuser nicht beeinträchtigen.