Qualitätsergebnisse bei Gallenblasenoperationen

Qualitätsmerkmal: Komplikationen während der Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn während der Operation nur selten Komplikationen auftreten.

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Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten Komplikationen während des Eingriffs sind:

So selten kommt es zu schweren Komplikationen während der Operation:

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (nicht festgelegt)
Ein Referenzbereich wurde nicht festgelegt, denn sehr schwere Komplikationen (Verschluss oder Durchtrennung des großen Gallengangs) während einer Gallenblasen-Operation sollten möglichst nicht auftreten. Angestrebt wird ein Ziel von null Prozent. Die Zahlen in diesem Schaubild beziehen sich sowohl auf Operationen mit offenem Bauchschnitt als auch auf laparoskopische Operationen (Schlüssellochtechnik).
Erläuterung des Schaubilds
Schwere Komplikationen sind sehr selten und sollten vermieden werden. Es gibt deshalb keinen Referenzbereich, der Spielraum lässt - jeder einzelne Fall wird gesondert geprüft. In Hamburgs Krankenhäusern ist es 2014 bei nur etwa 0,1 Prozent der Patienten (4 von ca. 3.850 Patienten) zu schweren Komplikationen gekommen, auf Bundesebene ist der Anteil ähnlich niedrig (203 von 176.097) Patienten.

Die Abweichungen in der Asklepios Kliniken Nord (1 Patient) und im Katholischen Marienkrankenhaus (1 Patient) sind nach Prüfung durch die Fachgremien auf gut begründete Einzelfälle zurückzuführen, die die medizinische Qualität der Krankenhäuser nicht beeinträchtigen.

So selten kommt es zu schweren Komplikationen – hier nur bei laparaskopischen Operationen (Schlüssellochtechnik):

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich ist der Bereich, der für gute Qualität steht. In diesem Fall bezieht er sich auf den Anteil von Operationen, bei denen eine oder mehrere Komplikationen aufgetreten sind. Dieser Anteil sollte möglichst niedrig sein. Die Zahlen in diesem Schaubild beziehen sich ausschließlich auf laparoskopische Operationen (Schlüssellochtechnik).
Erläuterung des Schaubilds
Auch 2014 sind laparoskopisch durchgeführte Gallenblasenoperationen (Schlüssellochtechnik) in Hamburgs Krankenhäusern insgesamt sehr sicher verlaufen. Nur bei 2,6 Prozent aller Eingriffe kam es zu schweren Komplikationen – etwas häufiger als auf Bundesebene (2,4 Prozent). Den Referenzbereich für gute Qualität, der bis maximal 5,6 Prozent reicht, haben fast alle Hamburger Krankenhäuser eingehalten.

Die Asklepios Klinik Nord (6,3 Prozent) hat den Referenzbereich nicht eingehalten. Nach Prüfung durch die Fachgremien ist diese Abweichung auf gut begründete Einzelfälle zurückzuführen, die die medizinische Qualität der Klinik nicht beeinträchtigen. Das Katholische Marienkrankenhaus (6,5 Prozent) und das Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand (5,9 Prozent) wurden aufgefordert ihre Abweichungen vom Referenzbereich intern zu klären, auch hier liegen keine medizinischen Beeinträchtigungen der Häuser vor.