Qualitätsergebnisse bei Verbesserung der Durchblutung in den Beinen

Qualitätsmerkmal: Gefäßstütze einsetzen

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei einem stark verengten oder verschlossenen Blutgefäß eine stabilisierende Gefäßstütze („Stent“) eingesetzt wird.

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Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie häufig bei verengten oder verschlossenen Gefäßen ein „Stent“ implantiert wird:

So häufig wird eine Gefäßstütze in eine verengte Beckenarterie eingesetzt:

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich ist der Bereich, der für gute Qualität steht. Hier gibt er den Anteil der Patienten an, bei dem eine stabilisierende Gefäßstütze in ein verengtes Gefäß eingesetzt wird. Dieser Anteil sollte möglichst hoch sein.
Erläuterung des Schaubilds
Eine Gefäßstütze während der Katheterbehandlung haben die Hamburger Krankenhäuser bei 79,1 Prozent der Patienten mit verengter Beckenarterie eingesetzt. Der Referenzbereich beginnt bei 50 Prozent. Alle Kliniken haben den Referenzbereich eingehalten.

So häufig wird eine Gefäßstütze in eine verengte oder verschlossene Beckenarterie eingesetzt:

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Referenzbereich (schraffierte Fläche)
Der Referenzbereich (im Schaubild schraffiert dargestellt) ist der Bereich, der für gute Behandlungsqualität steht. Hier bezieht er sich auf den Anteil der Patienten, bei dem eine stabilisierende Gefäßstütze in ein verengtes oder verschlossenes Gefäß eingesetzt wird. Dieser Anteil sollte möglichst hoch sein.
Erläuterung des Schaubilds
Bei 81,5 Prozent der Patienten mit verengten oder gar verschlossenen Gefäßen in den Beinen haben Hamburgs Krankenhäuser einen Stent eingesetzt. Den Referenzbereich für gute Behandlungsqualität, der von den Prüfgremien bei 70 Prozent festgelegt wurde, haben fast alle Krankenhäuser eingehalten.

Das Israelitische Krankenhaus (42,9 Prozent) hat den Referenzbereich für gute Qualität nicht erreicht. Diese Abweichung ist nach Prüfung durch die Fachgremien auf gut begründete Einzelfälle zurückzuführen, die die medizinische Qualität des Krankenhauses nicht beeinträchtigen. Die Asklepios Klinik Harburg (66,7 Prozent) hat den Referenzbereich ebenfalls nicht eingehalten. Dieses Ergebnis ist qualitativ auffällig.