Herzkatheter-Anwendungen

Qualitätsmerkmal: Bestimmung der Nierenfunktion

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn vor einer Herzkatheter-Untersuchung die Funktionsfähigkeit der Nieren überprüft wird.

Bei der Herzkatheter-Untersuchung wird regelhaft Kontrastmittel in die Herzgefäße eingespritzt, um den Blutfluss sichtbar zu machen und dann unter Röntgenkontrolle den Grad der Verengung der Herzkranzgefäße auf einem Monitor zu begutachten. Das Kontrastmittel wird vom Körper in der Regel rasch über die Nieren ausgeschieden, bei normaler Nierenfunktion ist 24 Stunden nach dem Eingriff kein Kontrastmittel mehr nachweisbar. Bei Patienten mit einer gestörten Nierenfunktion wird das Kontrastmittel allerdings nur unzureichend ausgeschieden und kann die Nieren zusätzlich schädigen. Daher sollten im Rahmen einer Voruntersuchung immer die Nierenwerte mit einem Bluttest bestimmt werden. Diabetes und Herzschwäche sowie Vorerkrankungen der Niere können das Risiko von Nebenwirkungen zusätzlich erhöhen. Gegebenenfalls muss dann für die Herzkatheter-Untersuchung eine entsprechende Vorbehandlung erfolgen oder ein alternatives Kontrastmittel verwendet werden, das geringere Auswirkungen auf die Nieren hat.

So häufig wird vor einer Herzkatheter-Untersuchung die Nierenfunktion bestimmt

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