Schlaganfall

Qualitätsmerkmal: Frühzeitige Mobilisation und Rehabilitation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst bald nach der Behandlung eines akuten Schlaganfalls noch auf der Schlaganfallstation mit Mobilisations- und Rehabilitationsmaßnahmen begonnen wird.

Die bei einem Schlaganfall entstandenen Schädigungen des Gehirns können durch gezielte und frühzeitig einsetzende Mobilisations- und Rehabilitationsmaßnahmen zum Teil „repariert“ werden. Das menschliche Gehirn ist in der Lage, durch den Schlaganfall verloren gegangene körperliche und geistige Fähigkeiten zumindest bis zu einem gewissen Grad neu zu erlernen. Strenge Bettruhe kann daher eher schaden als nützen. Vielmehr sollten die Patienten so bald wie möglich bewegt (mobilisiert) werden, zum Beispiel eine Zeitlang im Bett sitzen oder das Bett – gegebenenfalls mit Unterstützung – kurzzeitig sogar ganz verlassen. Außerdem sollte möglichst schnell mit ersten Reha-Maßnahmen begonnen werden, insbesondere mit:

  • Physiotherapie: bei Lähmungen und Bewegungseinschränkungen
  • Ergotherapie: bei Ausfällen im Bereich der Koordination und der Alltagsfähigkeiten
  • Logopädie: bei Störungen im Bereich des Sprechens, Kauens und Schluckens

Die folgenden drei Schaubilder zeigen, wie häufig Schlaganfallpatienten in Hamburgs Krankenhäusern frühzeitig mobilisiert und mit Rehabilitationsmaßnahmen behandelt werden:

So häufig werden Schlaganfallpatienten in Hamburger Krankenhäusern frühzeitig mobilisiert:

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So häufig erhalten Schlaganfallpatienten in Hamburger Krankenhäusern frühzeitig Physio- und Ergotherapie:

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So häufig erhalten Schlaganfallpatienten in Hamburger Krankenhäusern frühzeitig Logopädie:

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