Schlaganfall

Qualitätsmerkmal: Untersuchung mit bildgebenden Verfahren

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst vielen Patienten unmittelbar nach der Einlieferung eine Diagnostik mit bildgebenden Verfahren durchgeführt wird.

Bei Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall ist es von entscheidender Bedeutung, möglichst schnell eine genaue Diagnose zu erhalten, d.h. die Ursache festzustellen und die betroffenen Gehirnareale zu identifizieren. Dies geschieht durch so genannte bildgebende Verfahren wie z.B. Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MRT). Sie heißen bildgebende Verfahren, weil dabei Schnittbilder vom Schädelinneren angefertigt werden. Die Patienten liegen in einer Röhre und werden durchleuchtet. Ein operativer Eingriff ist für diese Diagnostik nicht erforderlich. Hat sich der Schlaganfallverdacht durch die erste Bildgebung bestätigt, sollte umgehend eine erweiterte Hirngefäßdiagnose mittels speziellen Ultraschallgeräten und/oder Magnetresonanz- (MRA) bzw. Computertomografischer Angiografie (CTA) erfolgen.

Je nach Ursache ist die Behandlung des Schlaganfalls unterschiedlich: Liefert das Bild Hinweise auf einen Gefäßverschluss, werden durch die erweiterte Gefäßdiagnostik genaue Lage und Ausmaß der Gefäßveränderungen bestimmt. Dann kann das betroffene Gefäß durch Medikamente (Thrombolyse) oder in Einzelfällen durch einen Kathetereingriff (Thrombektomie) wieder geöffnet werden. Ist im Bild hingegen eine Gehirnblutung zu erkennen, muss diese umgehend medikamentös gestillt oder eine Notfalloperation eingeleitet werden.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie häufig Schlaganfallpatienten in Hamburgs Krankenhäusern mit Hilfe bildgebender Verfahren untersucht werden:

So häufig werden Patienten mit Verdacht auf Schlaganfall in Hamburger Krankenhäusern mit CT oder MRT untersucht:

Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
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So häufig erfolgt bei Feststellung eines Schlaganfalls eine erweiterte Hirngefäßuntersuchung mittels Bildgebung:

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