Qualitätsergebnisse bei Gynäkologischen Operationen

Übersicht

Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane sind weit verbreitet. Untersuchungen zufolge sind 70 Prozent der Frauen zwischen 40 und 70 Jahren hiervon betroffen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist mitunter eine Operation notwendig. Diese kann heute in den meisten Fällen mit minimal-invasiven Techniken (Laparoskopie) durchgeführt werden, die schonender sind als „offene“ Operationen mit großem Bauchschnitt. Dennoch bleibt ein solcher Eingriff für jede Frau eine große Belastung; das Für und Wider sollte deshalb sehr genau abgewogen werden. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser bei diesen Behandlungen untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Navigationsleiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel untersucht, ob der Eingriff medizinisch sinnvoll gewesen, ob es während einer Operation zu Organverletzungen gekommen ist oder ob Dauerkatheter rechtzeitig wieder entfernt werden.

Zahl der Behandlungen in Hamburgs Kliniken

  • Jahresvergleich
  • 2012
  • 2013
  • 2014
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Hamburger Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität bei gynäkologischen Operationen. Balken und Zahl geben an, wie häufig gynäkologische Operationen in diesen Krankenhäusern 2014 durchgeführt wurden – ausgenommen sind dabei operative Entfernungen der Gebärmutter. Im Jahr 2014 wurden in Hamburg bei mehr als 3.500 Frauen gynäkologische Operationen vorgenommen; bundesweit waren es etwa 171.400 Operationen. Diese Zahlen sind im Vergleich zu 2012 und den Vorjahren sehr viel niedriger, weil der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen hat, ab dem Auswertungsjahr 2013 – im Gegensatz zu den Vorjahren - operative Entfernungen der Gebärmutter nicht mehr zu berücksichtigen.