Verbesserung der Durchblutung in den Beinen

Qualitätsmerkmal: Richtige Behandlung

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele Patienten mit schweren Durchblutungsstörungen in den Beinen eine Katheterbehandlung erhalten.

Bei fortgeschrittener Erkrankung ist eine Katheterbehandlung zur Verbesserung der Durchblutung unerlässlich. Um den Schweregrad der Erkrankung festzustellen, verwenden Mediziner die so genannte Fontaine-Klassifikation. Stadium 1 besagt, dass der Patient noch keine Symptome zeigt, im Stadium 2 treten Schmerzen nach einer Gehstrecke von mehr als 200 Metern (2a) bzw. weniger als 200 Metern (2b) auf. Im Stadium 3 schmerzen die Beine auch in Ruhe; Stadium 4 charakterisiert einen weit fortgeschrittenen Krankheitsverlauf mit Schmerzen und krankhaften Gewebeveränderungen an nicht mehr ausreichend durchbluteten Füßen und/oder Unterschenkeln. Die medizinischen Leitlinien sehen vor, dass Patienten im Fontaine-Stadium 3 oder 4 unbedingt mit einem Katheter behandelt werden sollten. Treten Schmerzen schon nach kurzen Gehstrecken auf (Stadium 2b) und belasten den Patienten stark, erfolgt ebenfalls eine solche Therapie.

So häufig erhalten Patienten mit fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen eine Katheterbehandlung: