Erneuter Eingriff, Systemwechsel oder Entfernung eines Defibrillators

Qualitätsmerkmal: Komplikationen während oder nach der Operation

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst selten Komplikationen während oder nach dem operativen Eingriff auftreten.

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Ein erneuter operativer Eingriff im Bereich des Defibrillators ist ein sehr sicheres Verfahren, bei dem nur selten Komplikationen auftreten. Dennoch kann es in seltenen Fällen während des Eingriffs u.a. zu Ansammlungen von Luft oder Blut in der Brusthöhle, zu Flüssigkeitsansammlungen im Herzbeutel oder zu Verletzungen von Blutgefäßen in der Tasche, wo der Defibrillator eingesetzt wird (in der Regel unterhalb des Schlüsselbeins), kommen. Nach der Operation können Komplikationen wie Infektionen, Verschiebungen oder Fehlfunktionen von überprüften bzw. neu eingesetzten Sonden auftreten.

Die folgenden zwei Schaubilder zeigen, wie selten es während oder unmittelbar nach dem Eingriff zu Komplikationen kommt.
Beim ersten Qualitätsmerkmal haben die Fachgremien einen Zielbereich für gute Behandlungsqualität festgelegt, den die Krankenhäuser mit ihrem Ergebnis möglichst einhalten sollen (dunkle Fläche), und Bewertungen in Ampelfarben vergeben. 
Beim zweiten Qualitätsmerkmal wurde kein Zielbereich festgelegt, daher liegen auch keine Bewertungen der einzelnen Kliniken in Ampelfarben vor.

1. Schaubild: So selten kommt es zu Komplikationen während oder nach der Operation

2. Schaubild: So selten kommt es zu Verschiebungen oder Fehlfunktionen überprüfter oder neu eingesetzter Sonden

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