Vermeidung von Druckgeschwüren

Schwerkranke, ältere und bettlägerige Menschen haben ein hohes Risiko, ein Druckgeschwür zu bekommen –vor allem dann, wenn zu lange zu viel Druck auf bestimmten Körperregionen wie Rücken, Gesäß oder Fersen lastet und sie sich wund liegen. Ein solches Druckgeschwür wird Dekubitus genannt. Es entwickelt sich vor allem bei pflegebedürftigen Menschen und schwerkranken Patienten mit langen Liegezeiten. Stark gefährdet  sind daher neben älteren bettlägerigen Menschen auch Rückenmark- und Schädel-Hirnverletzte oder Patienten auf Intensivstationen und in Beatmungszentren. Auch Diabetiker und Gefäßerkrankte haben ein erhöhtes Druckgeschwür-Risiko. Trotz der Anwendung spezieller Pflegemethoden und -hilfsmittel können Druckgeschwüre nicht immer verhindert werden. Dennoch gilt die Vermeidung von Druckgeschwüren als gute Behandlungsqualität. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Zahl der Patienten ab 20 Jahren in Hamburger Krankenhäusern
Die Qualität bei der Vermeidung von Druckgeschwüren wird anhand aller stationären Patienten ab 20 Jahren gemessen.

Alle Qualitätsmerkmale dieses Behandlungsgebiets