Qualitätsergebnisse bei Oberschenkelhalsbruch

Übersicht

Der Bruch des Oberschenkelhalsknochens ist eine der häufigsten Verletzungen im höheren Alter. Weil die Knochen mit den Jahren an Festigkeit eingebüßt haben, führt oft schon ein vermeintlich harmloser Sturz zum Bruch. In den meisten Fällen bietet eine rasche Operation die einzige Chance, dass der Patient schnell wieder auf die Beine kommt und seine Beweglichkeit zurückgewinnt. Weitere Erklärungen zum Thema unter Medizinische Informationen.

Der Qualitätsvergleich der Hamburger Krankenhäuser bei Oberschenkelhalsbrüchen bezieht sich ausschließlich auf Patienten, deren Bruch eine so genannte osteosynthetische Versorgung erhalten hat, d.h. die Knochen wurden mit Nägeln, Schrauben, Platten oder Drähten versehen, damit sie wieder zusammenwachsen. Die Versorgung mit künstlichen Hüftgelenken wird hier nicht bewertet.

Der Qualitätsvergleich bei diesem osteosynthetischen Eingriff untergliedert sich in verschiedene Qualitätsmerkmale, die in der Leiste am linken Rand aufgeführt sind. So wird zum Beispiel gemessen, wie viel Zeit bis zu einer Operation vergeht, ob es zu Komplikationen wie Gefäßverletzungen oder Nervenschäden kommt und wie viele Patienten bei Entlassung aus der Klinik wieder gehen können.

Zahl der Behandlungen in Hamburgs Kliniken

  • 2015
Erläuterung des Schaubilds
Die hier aufgeführten Kliniken veröffentlichen im Hamburger Krankenhausspiegel die Ergebnisse ihrer Behandlungsqualität beim Oberschenkelhalsbruch. Die Balken und Zahlen geben an, wie häufig dieser Eingriff in den einzelnen Häusern durchgeführt wurde. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland fast 60.000 Patienten mit gebrochenem Oberschenkelhalsknochen behandelt, über 1.300 davon in Hamburg.