Frühgeborene und kranke Neugeborene

Qualitätsmerkmal: Vermeidung von Hirnblutungen

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn es bei Frühgeborenen möglichst selten zu schweren Hirnblutungen kommt.

Bei Frühgeborenen kann es zu Hirnblutungen unterschiedlichen Ausmaßes kommen. Rund 20 Prozent aller Kinder unter 1.500 Gramm Geburtsgewicht sind davon betroffen. Sehr kleine und unreife Frühgeborene, männliche Babys und Mehrlinge sind stärker gefährdet, auch Durchblutungsschwankungen unter der Geburt, Infektionen und Entzündungen können zu Hirnblutungen beitragen. Leichte Hirnblutungen haben nicht zwangsläufig gravierende Folgen für die längerfristige Entwicklung des Kindes, schwere Hirnblutungen hingegen können zu bleibenden geistigen Behinderungen und zum Tode führen. Mit bestimmten Maßnahmen können Geburtsmediziner und Neonatologen bei gefährdeten Frühgeborenen versuchen, das Risiko für Hirnblutungen zumindern, das sind zum Beispiel die Gabe von Kortikosteroiden an die Mutter vor der Geburt oder eine späte Abnabelung.

Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an schweren Hirnblutungen bei sehr kleinen Frühgeborenen:

Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
 
HELIOS Mariahilf Klinik
UKE
Altonaer Kinderkrhs.
Kath. Kinderkrhs. Wilhelmstift
Asklepios Kl. Barmbek
Asklepios Kl. Nord
 
Hamburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2014
     0,00 %
     1,04 %
     3,74 %
     1,41 %
     2,99 %
     2,94 %
     
     2,35 %
     4,25 %
    2014
  • 2015
     0,00 %
     5,05 %
     1,69 %
     3,17 %
     7,32 %
     4,00 %
     
     3,92 %
     4,04 %
    2015
  • 2016
     0,00 %
     0,00 %
     2,84 %
     4,04 %
     5,71 %
     9,38 %
     
     3,24 %
     3,75 %
    2016
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
Erwartete Rate Tatsächliche Rate
Ergebnisse sortieren nach: Anzahl Patienten Qualität
Erwartete Rate Tatsächliche Rate

Hinweis: Die Qualitätsergebnisse des AKK Altonaer Kinderkraus gelten für die neonatologischen Abteilungen in der Asklepios Klinik Altona und im Albertinen-Krankenhaus, die Qualitätsergebnisse des Katholischen Kinderkrankenhauses für das Katholische Marienkrankenhaus und die Asklepios Klinik Wandsbek. Die beiden Kinderkrankenhäuser betreiben die neonatologischen Abteilungen in den vier genannten Geburtskliniken.