Bypassoperationen

Qualitätsmerkmal: Brustwandarterie als Bypass

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn so oft wie möglich die Brustwandarterie als Bypass verwendet wird.

Die Wahl der richtigen Vene oder Arterie, die als Bypass genutzt werden soll, ist für den weiteren Krankheitsverlauf von großer Bedeutung. Früher wurden in aller Regel Beinvenen aus Unter- oder Oberschenkel verwendet. Wissenschaftliche Studien ergaben aber, dass zehn Jahre nach der Operation nur noch rund 40 Prozent dieser Bypässe durchlässig waren, also den Herzmuskel mit Nährstoffen versorgten. Inzwischen weiß man, dass die innere Brustwand-Arterie wesentlich besser als Umgehung geeignet ist: In über 80 Prozent der Fälle ist sie auch noch zehn Jahre nach dem Eingriff voll funktionstüchtig. Sie verbessert die Durchblutung entscheidend, es treten seltener neue Herzinfarkte auf, und weniger Patienten müssen später erneut am Herzen operiert werden.

So häufig wird die Brustwandarterie als Bypass genutzt:

Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
 
Asklepios Kl. Harburg
Asklepios Kl. St. Georg
UKE
Albertinen-Krankenhaus
 
Hamburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2010
    Keine Teilnahme
     93,2 %
     97,1 %
     96,1 %
     
    Ohne Auswertung
     92,9 %
    2010
  • 2011
    Keine Teilnahme
     95,0 %
     98,3 %
     96,5 %
     
     96,3 %
     93,7 %
    2011
  • 2012
    Keine Teilnahme
     96,3 %
     99,1 %
     97,8 %
     
     97,8 %
     94,1 %
    2012
  • 2013
    Keine Teilnahme
     97,4 %
     99,1 %
     96,0 %
     
     97,4 %
     94,2 %
    2013
  • 2014
    Keine Teilnahme
     94,4 %
     98,0 %
     97,1 %
     
     97,0 %
     94,4 %
    2014
  • 2015
    Keine Teilnahme
     96,7 %
     99,0 %
     96,8 %
     
     97,7 %
     94,8 %
    2015
  • 2016
     100 %
     98,7 %
     98,6 %
     97,7 %
     
     98,4 %
     94,9 %
    2016
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
Ergebnisse sortieren nach: Anzahl Patienten Qualität