Defibrillator-Einsatz

Qualitätsmerkmal: Eingriffsdauer

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn die Eingriffsdauer möglichst kurz ist.

Lange Operationszeiten erhöhen das Komplikationsrisiko für Patienten, deshalb sollte jeder Eingriff möglichst kurz sein. Bei der Implantation eines Defibrillators ist die Dauer der Operation von dem Defibrillator-System abhängig. Die Platzierung einer Sonde (Einkammer-System) sollte nicht länger als 60 Minuten dauern. Müssen zwei Sonden, eine in den Vorhof und eine in die Herzkammer, platziert werden (Zweikammer-System), nimmt dies naturgemäß mehr Zeit in Anspruch, sollte aber nicht länger als 90 Minuten dauern. Beim Einsatz eines so genannten CRT-Systems (kardiale Resynchronisations-Therapie) sind 180 Minuten möglichst nicht zu überschreiten. Es gibt allerdings Patienten, bei denen die vorgegebenen Zeiten nicht eingehalten werden können. So ist zum Beispiel bei einem bereits erkrankten bzw. operierten Herzen, u.a. nach einem Herzinfarkt, aufgrund der vorhandenen Narbenbildung mit einer längeren Operationsdauer zu rechnen.

So häufig werden die Eingriffe innerhalb der vorgegebenen Zeiten durchgeführt

Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
 
Asklepios Westklinikum
Albertinen-Krankenhaus
Bethesda Krhs. Bergedorf
Asklepios Kl. Harburg
Asklepios Kl. Nord
Kath. Marienkrankenhaus
UKE
HELIOS Mariahilf Klinik
Asklepios Kl. Barmbek
Ev. Amalie Sieveking-Krhs.
Asklepios Kl. Wandsbek
Asklepios Kl. St. Georg
Asklepios Kl. Altona
 
Hamburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2015
     95,8 %
     98,2 %
     100 %
     91,9 %
     97,7 %
     100 %
     90,8 %
     100 %
     96,9 %
     96,1 %
     98,2 %
     78,3 %
     79,7 %
     
     92,4 %
     88,0 %
    2015
  • 2016
     100 %
     98,1 %
     96,8 %
     96,2 %
     95,1 %
     94,4 %
     92,3 %
     91,7 %
     91,1 %
     91,0 %
     85,5 %
     85,0 %
     80,4 %
     
     92,1 %
     88,5 %
    2016
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2016
Ergebnisse sortieren nach: Anzahl Patienten Qualität