Herzschrittmacher-Einsatz

Qualitätsmerkmal: Eingriffsdauer

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn die Eingriffsdauer bei Implantationen oder Aggregatwechseln möglichst kurz ist.

Lange Operationszeiten erhöhen das Infektionsrisiko für Patienten, deshalb sollte jeder Eingriff möglichst kurz sein. Zudem kann die Eingriffsdauer auch Hinweise auf die Erfahrung der operierenden Ärzte und auf die Qualität des Operationsverlaufs geben.

Bei der Implantation eines Herzschrittmachers ist die Dauer der Operation von dem Schrittmacher-System abhängig. Die Platzierung einer Sonde (Einkammer-System) sollte nicht länger als 50 Minuten dauern. Müssen zwei Sonden, eine in den Vorhof und eine in die Herzkammer, platziert werden (Zweikammer-System), nimmt dies naturgemäß mehr Zeit in Anspruch, sollte aber nicht länger als 80 Minuten dauern. Beim Einsatz eines so genannten CRT-Systems (kardiale Resynchronisations-Therapie) sind 180 Minuten möglichst nicht zu überschreiten. Ein Eingriff zum Wechsel eines Herzschrittmacher-Aggregats, also zum Austausch der Batterie, sollte maximal 45 Minuten in Anspruch nehmen.

Es gibt allerdings Patienten, bei denen die vorgegebenen Zeiten nicht eingehalten werden können. So ist zum Beispiel bei einem bereits erkrankten bzw. operierten Herzen, u.a. nach einem Herzinfarkt, aufgrund der vorhandenen Narbenbildung mit einer längeren Operationsdauer zu rechnen. 

So häufig können die Eingriffe innerhalb der vorgegebenen Zeiten durchgeführt werden:

Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2017
 
Asklepios Westklinikum
Kath. Marienkrankenhaus
Albertinen-Krankenhaus
Asklepios Kl. Nord
Asklepios Kl. Wandsbek
Bethesda Krhs. Bergedorf
Asklepios Kl. Barmbek
Asklepios Kl. Harburg
Asklepios Kl. Altona
UKE
Ev. Amalie Sieveking-Krhs.
HELIOS Mariahilf Klinik
Asklepios Kl. St. Georg
Wilhelmsb. Khs. Groß-Sand
 
Hamburg gesamt
Bund gesamt
 
  • 2013
     97,8 %
     95,1 %
     98,5 %
     95,4 %
     93,4 %
     100 %
     94,0 %
     95,5 %
     96,3 %
     89,3 %
     97,2 %
     100 %
     63,9 %
     25,0 %
     
     91,4 %
     85,1 %
    2013
  • 2014
     94,8 %
     98,8 %
     98,3 %
     99,1 %
     88,5 %
     99,0 %
     86,4 %
     97,9 %
     91,2 %
     92,1 %
     94,8 %
     100 %
     70,6 %
     100 %
     
     92,2 %
     86,4 %
    2014
  • 2015
     97,1 %
     99,1 %
     97,9 %
     98,5 %
     91,8 %
     99,1 %
     87,2 %
     95,9 %
     88,4 %
     90,5 %
     94,9 %
     97,1 %
     75,2 %
     76,9 %
     
     92,2 %
     86,4 %
    2015
  • 2016
     98,3 %
     99,0 %
     98,0 %
     97,5 %
     92,6 %
     96,4 %
     91,2 %
     95,5 %
     77,5 %
     87,9 %
     86,8 %
     97,2 %
     79,3 %
     40,0 %
     
     90,9 %
     87,0 %
    2016
  • 2017
     100 %
     99,3 %
     99,1 %
     98,2 %
     97,9 %
     95,8 %
     92,5 %
     91,1 %
     90,8 %
     88,9 %
     88,9 %
     88,6 %
     83,9 %
     71,4 %
     
     92,7 %
     88,7 %
    2017
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2017
Ergebnisse sortiert nach: Qualität 2017
Ergebnisse sortieren nach: Anzahl Patienten Qualität