Schlaganfall

Qualitätsmerkmal: Schlucktest

Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn möglichst viele Schlaganfallpatienten auf Schluckstörungen getestet werden.

Schluckstörungen (Dysphagie) sind die unmittelbare Folge eines Schlaganfalls, wenn Hirnbereiche zerstört worden sind, die die Aktivität der Kau- und Rachenmuskulatur steuern. Eine Dysphagie nach Schlaganfall kommt relativ häufig vor und birgt, neben einer erschwerten Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme, die Gefahr, dass sich der Patient verschluckt und Nahrung, Flüssigkeit oder auch Speichel in die Lunge einatmet. Daraus kann sich eine Lungenentzündung (Aspirationspneumonie) entwickeln, die zum Tode führen kann. Daher ist es wichtig, in der Frühphase nach dem Schlaganfall den Schluckreflex der Patienten zu testen und gegebenenfalls sofort mit logopädischen Rehabilitationsmaßnahmen das Schlucken wieder zu trainieren.

So häufig wird in Hamburger Krankenhäusern bei Schlaganfallpatienten ein Schlucktest vorgenommen:

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