Über den Krankenhausspiegel

Was wird geprüft?

Ermittelt und verglichen werden die Behandlungsergebnisse von insgesamt 24 Leistungsbereichen der gesetzlich vorgeschriebenen externen stationären Qualitätssicherung. Um die Qualität der Behandlung möglichst genau feststellen zu können, sind von Fachexperten aus ganz Deutschland für jedes Modul Qualitätsmerkmale, Messverfahren und Qualitätsziele (Referenzbereiche) entwickelt worden. Diese werden jedes Jahr auf Neue überprüft und ggf. verändert. Der Hamburger Krankenhausspiegel veröffentlicht 23 Leistungsbereiche aus der Qualitätssicherung.

Die Qualitätsmerkmale

Die Qualitätsmerkmale (Qualitätsindikatoren) sind Kriterien, die wichtig für den Krankheits- und Heilungsverlauf und für ein gutes Behandlungsergebnis sind. So wird untersucht, ob die Entscheidung, eine Operation durchzuführen, richtig war oder wie oft es bei einer Behandlung zu Komplikationen kam. Beispiele für Qualitätsmerkmale sind "Beweglichkeit nach einer Hüftgelenksoperation" oder "Häufigkeit von Wundinfektionen". Die Qualitätsmerkmale werden in der Navigationsleiste links angezeigt, wenn Sie die einzelnen Behandlungsverfahren (Leistungsbereiche) anklicken.

Die Qualitätsziele

Die Qualitätsziele geben Auskunft über das angestrebte Behandlungsergebnis. Bei der Darstellung im Hamburger Krankenhausspiegel sind die Ziele jedes einzelnen Qualitätsmerkmals in der Aussage "Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn..." formuliert. Das Qualitätsziel bzw. der Referenzbereich legt für jedes einzelne Qualitätsmerkmal fest, in welchem Bereich das zugehörige Ergebnis als unauffällig, also als gute Qualität, gilt; zum Beispiel "In weniger als 3,5 Prozent der Fälle sollten Wundinfektionen nach einer Operation auftreten." Der Zielbereich für gute Qualität ist auf den Schaubildern gesondert markiert.