Gallenblasen-Operationen
Qualitätsmerkmal: Späte Komplikationen
Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn innerhalb eines Jahres nach der Operation möglichst selten weitere Komplikationen auftreten.
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In seltenen Fällen kann es einige Zeit nach einer Gallenblasen-Operation zu Folgekomplikationen kommen. Am häufigsten sind Narbenbrüche in der Bauchwand, so genannte Hernien, die auch nach minimal-invasiven „Schlüsselloch“-Eingriffen an den Einstichstellen entstehen können. Es sind oft sehr kleine Brüche, die dennoch Schmerzen verursachen und bei denen Bauchfell oder innere Organe durch die geschwächte Stelle austreten können. Auch Verwachsungen von Gewebe können als Folgekomplikation der Operation auftreten und einen erneuten Eingriff erforderlich machen.
Erwartete Rate – tatsächliche Rate: Bei diesem Qualitätsmerkmal wird für jedes Krankenhaus gesondert berechnet, bei wie viel Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres nach der Operation mit späten Komplikationen zu rechnen ist. Diese erwartete Rate wird dann mit der in dem betreffenden Krankenhaus tatsächlich eingetretenen Rate ins Verhältnis gesetzt. Ist die tatsächliche Rate gleich hoch wie die erwartete oder sogar geringer, zeugt das von guter Behandlungsqualität. Doch auch wenn sie höher ausfällt, kann die Qualität des Krankenhauses uneingeschränkt gut sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter dem Schaubild. Die hier gezeigten Daten errechnen sich aus Qualitätsergebnissen aus dem Jahr 2024, kombiniert mit Sozialdaten der Krankenkassen (u.a. Alter, Geschlecht, Vor- und Begleiterkrankungen) aus dem Jahr 2023.
Vergleich: Erwartete und tatsächliche Rate an späten Komplikationen
















