Bypassoperationen
Qualitätsmerkmal: Wundheilungsstörungen
Gute Behandlungsqualität liegt vor, wenn bei möglichst wenigen Patienten in den ersten drei Monaten nach einer Bypass-Operation tiefe Wundheilungsstörungen auftreten.
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Bypass-Operationen verlaufen in der Regel sehr sicher, fast alle Patienten erholen sich gut und sind danach wieder deutlich belastbarer. Selten kann es in der Folgezeit zu einer tiefen Wundheilungsstörung kommen, einer Infektion des Muskel- und Fasziengewebes im Brustraum aufgrund des Eingriffs am Herzen. Sie ist gefährlich, weil sich daraus eine lebensbedrohliche Blutvergiftung (Sepsis) entwickeln kann. Gefährdet sind vor allem Diabetiker, Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), stark übergewichtige Patienten und solche, die schon einmal am Brustkorb operiert wurden. Eine tiefe Infektion erfordert eine umgehende Wiederaufnahme ins Krankenhaus, sie ist mit Antibiotika oder gegebenenfalls mit einem erneuten chirurgischen Eingriff zur Ausräumung des infizierten Gewebes zu behandeln. Um Wundheilungsstörungen zu verhindern, werden vor einer Bypass-Operation Antibiotika verabreicht. Durch diese prophylaktische Maßnahme kann das Risiko laut Studien um 80 Prozent gesenkt werden. Die hier gezeigten Daten errechnen sich aus Qualitätsergebnissen aus dem Jahr 2024, kombiniert mit Sozialdaten der Krankenkassen (u.a. Alter, Geschlecht, Vor- und Begleiterkrankungen) aus dem Jahr 2023.
So selten treten in den ersten drei Monaten nach einer Bypass-Operation tiefe Wundheilungsstörungen auf
















